
Seit der wohl ersten Erwähnung eines Hofes mit dem Namen „Kern“ im Jahr 1051 werden im kommenden Jahr 975 Jahre vergangen sein. Seit 1512 wurde die Hl. Messe in einer kleinen Kapelle gefeiert, so dass man nicht mehr an sämtlichen Sonntagen den Weg zur Pfarrkirche nach Klotten antreten musste. Im Jahr 1862 am 22. Juli, dieses Jahr also vor 163 Jahren, weihte Bischof Wilhelm Arnoldi aus Trier die neue Pfarrkirche zu Landkern.
Heute im Jahr 2025 zählen wir keine Feuerstellen mehr, wie noch 1563, damals waren es 14 an der Zahl. Heute Zählen wir Einwohner und kommen auf knapp 1000. Es hat sich also recht viel getan in den fast 975 Jahren. Viele Generationen von Bauern, Handwerkern, Bäckern, Metzgern, Kauf- und Wirtsleuten haben das Ortsbild geprägt.
Dann sollten die vielen Pfarrer nicht vergessen werden, die in den vergangenen Jahrhunderten in Landkern ihren Dienst taten. Die einen wohlgeschätzt, die anderen wegen ihres unseligen Verhaltens von der Dorfbevölkerung verachtet.
Das heute solch eine Kirche mitten im Ort steht, konnte nur durch den Willen der Einwohner gelingen. Somit ist dieser Bau auch weniger Eigentum der Institution Kirche als das Zeugnis engagierter Landkerner Bürger und Bürgerinnen. Der Glaube ist heute wohl bei den wenigsten Motivation, solch einen Bau erhalten zu wollen. Die erlebten Enttäuschungen mit der Katholischen Kirche haben ihre Spuren hinterlassen. Auch diese Entwicklung gehört zu unserer Geschichte. In unseren Händen liegt nun wie sich die Geschichte fortschreiben wird.
Eine Stiftung die sich besonders für den Erhalt der Natur, Kultur und Denkmäler in der Eifel einsetzt ist die EifelStiftung mit Sitz in Dahlem – Kronenburg. Wir freuen uns sehr, dass die Restaurierung der Hünd-Orgel von der Eifel Stiftung mit einem Betrag von 2000 Euro unterstützt wird. Herzlichen Dank!
Weitere Informationen zur EifelStiftung unter: http://www.eifelstiftung.de
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